2007

Im Jahr 2007 ist es an Deutschland, den Vorsitz im Europäischen Rat für ein halbes Jahr zu übernehmen. Außerdem bekommt das Land die Präsidentschaft der G8 zugesprochen. Im Januar werden Rumänien und Bulgarien als feste Mitglieder in die Europäische Union aufgenommen. In Slowenien wird der Euro als Zahlungsmittel eingeführt. Im Februar wird in Deutschland die Pflicht zur Krankenversicherung eingeführt. Jeder muss jetzt aufgenommen werden. Auch die privaten Krankenversicherungen müssen eine Reform über sich ergehen lassen. Durch das Bundesverfassungsgericht wird die Pressefreiheit gestärkt. Im März gibt es seitens der Europäischen Union eine verbindliche Erklärung zur Vermeidung des Ausstoßes von Treibhausgasen. Das Programm läuft bis 2020. In Deutschland wird die Rente mit 67 beschlossen. Die Veranstaltungen zum Gedenken an die Römischen Verträge beginnen in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Anlässlich dieser Feierlichkeiten wird eine gemeinsame Erklärung der Mitglieder der EU in Berlin unterzeichnet.

Im Juni wird der G8-Gipfel, welcher in Heiligendamm stattfand, beendet. Der Europäische Rat beschließt die Grundzüge, die für den Grundlagenvertrag der Europäischen Union wichtig sind. Im Juli geht der Vorsitz des Europäischen Rates an Portugal über. In Lissabon einigt man sich auf den Vertrag von Lissabon durch die Unterzeichnung einer Erklärung der Staatschefs der Europäischen Union. Im Dezember wird in Lissabon der Afrika-Gipfel der Europäischen Union für zwei Tage abgehalten. Außerdem wird die Charta für Grundrechte in der EU proklamiert. Der Vertrag von Lissabon wird geschlossen und soll zum Ende des Jahres 2009 in Kraft treten. Außerdem werden im Dezember neue Mitglieder in das Schengener Abkommen aufgenommen. Das sind im Einzelnen Estland, Litauen, Lettland, Slowakei, Ungarn, Tschechien, Polen, Malta und Slowenien. Für diese Länder gelten ab jetzt Erleichterungen bei der Einreise. So entfällt die Visumspflicht für Urlauber.