2005

Das Jahr 2005 war das Europäische Jahr der politischen Bildung und das Jahr der Physik, des Sports, des Sportunterrichts, der Kleinstkredite sowie das Festjahr in Österreich. Hier wurde die 60jährige Dauer der Unabhängigkeit gefeiert. So lange war die Zugehörigkeit zum Deutschen Reich schon her. Im Januar bekommt Luxemburg die Präsidentschaft im Europäischen Rat übertragen. Im Januar stellt das Bundesverfassungsgericht in Deutschland fest, dass die Erhebung von Studiengebühren durchaus rechtens sei, denn ein Verbot würde in die Bildungsangelegenheiten, die Sache der Länder seien, eingreifen.

Im April 2005 stirbt Papst Johannes Paul II. Im Mai stimmen die Bürger Frankreichs gegen die Verfassung der Europäischen Union und bringen damit Frankreich an den Rand einer politischen Krise. Eine Umbildung der Regierung wird durch Chirac angekündigt. Im Juni folgen die Niederländer den Franzosen und stimmen ebenfalls gegen die Verfassung der Europäischen Union. Im Juli stellt Bundeskanzler Schröder die Vertrauensfrage und verliert. Dieses Ergebnis wurde nicht anders erwartet. Horst Köhler, der Bundespräsident, löst daraufhin den Bundestag auf.

Im September erfolgt daraufhin die vorgezogene Wahl zum Bundestag. Im Oktober wird die Bildung der großen Koalition bekannt gegeben. Angela Merkel wird zur Bundeskanzelerin vorgeschlagen, die Wahl erfolgt im November. In Frankreich kommt es zu Unruhen, bei denen zwei Jugendliche sterben. Diese werden im November weiter ausgeweitet und es kommt in den Vororten von Paris zu Ausschreitungen. Aufgrund der Unruhen wird der Notstand über Paris verhängt.

2005 findet in der Türkei eine Währungsreform statt, die neue Währung heißt Neue Türkische Lira. Auf Deutschland bezogen war das Jahr 2005 ein Jahr des Stellenabbaus. Viele große Konzerne gaben den Abbau von Stellen bekannt, wenn auch über einen langen Zeitraum von teilweise bis zu fünf Jahren, wie bei der Berliner Charite. Ebenfalls 2005 wird die Svinesundbrücke eingeweiht, die zwischen Schweden und Norwegen genutzt werden kann. Wichtig für Großbritannienfans: Im Dezember rollte der letzte Doppeldeckerbus durch die Straßen Londons. Sie prägen das Stadtbild nun nicht mehr.