2002

Am 1. Januar des Jahres 2002 wird der Euro als die einheitliche Währung in den Ländern der Europäischen Union eingeführt. Genauer gesagt sind es bis dato zwölf Länder, in denen der Euro eingeführt wird. Außerdem wird er von nun an in Andorra, in Montenegro, Monaco, dem Vatikan und in San Marino für den Geldverkehr eingesetzt. Zuvor war der Euro schon als Zahlungsmittel innerhalb der Banken bekannt. Allerdings wird der Euro nicht von allen Bürgern gleichermaßen gut angenommen, viele befürchten eine enorme Verteuerung der Waren und Dienstleistungen. Dies wurde im Laufe der Jahre auch schleichend umgesetzt, was Befürworter des Euro aber immer noch negieren.

Im Februar wird Deutschland die führende Rolle zugesprochen, als es um den Aufbau der neuen afghanischen Polizei geht. Ebenfalls zu diesem Datum wird eingeführt, dass die Bürger, die nach Rumänien reisen möchten, kein Visum mehr benötigen. Zwischen der Europäischen Union und der Schweiz wird ein bilaterales Abkommen getroffen. In der Schweiz wird im März eine Volksabstimmung darüber geführt, ob die Zugehörigkeit zu den Vereinten Nationen gewünscht wird oder nicht.

Die Ereignisse im Jahr 1995 in Srebrenica führen dazu, dass im April 2002 die niederländische Regierung zurücktritt und zwar nur einen Monat, bevor die Wahlen durchgeführt werden. Ebenfalls im April unterzeichnen Deutschland und Algerien ein Abkommen darüber, dass zukünftig eine technische Zusammenarbeit besser möglich sein und ausgebaut werden soll.

Im September wird in Bukarest die rumänisch-deutsche Handelskammer eröffnet und die Schweiz tritt den Vereinten Nationen bei. In Lettland entscheiden sich bei einer Umfrage über 65 Prozent aller wahlberechtigten Bürger für einen Beitritt des Landes zur Europäischen Union. Im November verhandelt die NATO über neue Aufnahmen. Dazu wird auch Estland eingeladen. Im Dezember findet in Kopenhagen der große Gipfel der Europäischen Union statt. Hier wird die Aufnahme von zehn weiteren Staaten beschlossen. Dies soll zum 1. Mai 2004 geschehen und wird unter dem Stichwort Osterweiterung zusammengefasst.