1998

Im Januar des Jahres 1998 tritt ein Kooperationsabkommen zwischen der Europäischen Union und Mazedonien in Kraft. Im Februar erfolgt in Bayern in Deutschland ein Volksentscheid zur Textpassage in der Landesverfassung des Bundeslandes, in der es um die Todesstrafe geht. Nach dem Entscheid wird dieser Passus gestrichen. Außerdem eskaliert in dem Monat die Situation im Kosovo. Im März schließen die Europäische Union und Tunesien ein Kooperationsabkommen und es wird ein Abkommen zwischen der Ukraine und Deutschland getroffen. Ebenfalls im März begannen die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Estland über einen Beitritt des Landes zur EU.

Im April wird ein Friedensabkommen zwischen Großbritannien und der IRA beschlossen und die Rote Armee Fraktion wird aufgelöst. Außerdem kommt es in Nordirland zum Friedensabkommen, dem so genannten Karfreitagsabkommen. Im Juni wird eine Kooperation zwischen der Europäischen Union und Bahrain geschlossen. In Nordirland werden Wahlen abgehalten. Dänemark verabschiedet ein verschärftes Ausländergesetz. Außerdem wird die Europäische Zentralbank gegründet, die aus dem Europäischen Währungsinstitut hervorgeht. Im Juli beschließen Armenien und Deutschland, zukünftig in finanziellen Dingen zusammenzuarbeiten. Im August muss Russland den Staatsbankrott erklären.

Im September finden Wahlen in Deutschland statt und die Ära Kohl geht zu Ende. Gerhard Schröder wird im Oktober als neuer Bundeskanzler gewählt. Im November beginnen die Verhandlungen zwischen Ungarn und der Europäischen Union über einen Beitritt Ungarns in das Staatenbündnis. In Irland hält Tony Blair, Premierminister von Großbritannien, eine Rede als erster Premierminister, der vor dem irischen Parlament spricht. In Albanien wird im Dezember die erste Verfassung auf demokratischer Basis verabschiedet. In Bulgarien wird die Todesstrafe abgeschafft.